Rezension „Chasing our forever“

[Werbung]

Titel: Chasing our forever
Autorin: Sofia Kus
Verlag: heartlines
Genre: True Fiction
Tropes: Forbidden Love, Friends to Lovers, Slow Burn
Seitenzahl: 448
Erscheinungsdatum: 21. Januar 2026
Persönliche Bewertung: 5/5 Sterne

Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Ich habe schon eine Weile ein Auge auf den heartlines Verlag geworfen, da mir die Idee gefallen hat, wahre Geschichten in True Fiction umzuwandeln. Da ich leider nicht auf das Release-Event gehen konnte, habe ich das Buch zugeschickt bekommen. Vielen Dank an alle Beteiligten für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Um was geht es?
Zayn ist ein Moslem mit pakistanischen Wurzeln und lebt in Berlin. Neben dem Studium fährt er Taxi, um sich etwas dazuzuverdienen und lebt gemeinsam mit seiner Familie, welche großen Wert auf ihre Kultur und Religion legen. Riley ist eine deutsche Christin, welche ebenfalls in Berlin lebt, studiert und einen erfolgreichen Podcast führt. Beide kennen sich entfernt durch überschneidende Bekannten- und Freundeskreise. Eines Abends hat Riley ein Blinddate, welches in die Hose ging, und steigt daraufhin zufällig in Zayns Taxi ein. Sie unterhalten sich und verbringen an da viel Zeit miteinander. Sie kommen sich näher und es entstehen Gefühle, welche in Zayns Religion nicht erlaubt sein dürfte...

Meine Meinung
Ich hatte tolle Lesestunden mit dem Buch!
Die Geschichte wird aus Rileys und Zayns Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Das hat mir gut gefallen, da ich mich so besser in die Protagonist*innen hineinversetzen konnte. Zudem wurden die Kapitel nach Folgen benannt, wie es bei einem Podcast beispielsweise der Fall ist, was ich charmant fand, da Riley einen führt.
Die Themen, welche behandelt wurden, sind teilweise schwer, weshalb es sich, gerade für sensible Leser*innen, lohnt, in die Triggerwarnungen hereinzuschauen. Auch ich hatte hin und wieder Momente, wo ich schlucken musste, weil die Inhalte eindrücklich und realitätsnah beschrieben wurden.
Riley und Zayn habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Riley ähnelt mir in vielen Dingen, weshalb ich mich so gut in sie hineinfühlen konnte. Zayn steht oft zwischen den Stühlen und ich hätte ihn zwischendurch am liebsten umarmt.
Alles in allem ein sehr starkes, emotionales und augenöffnendes Buch!


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension „Momo ist das alles viel zu viel“

Rezension "Once Upon a Broken Heart"

Rezension „Das kleine WIR im Kindergarten“