Rezension „Hustle“


Titel: Hustle
Autorin: Julia Bähr
Verlag: Pola
Genre: Belletristik
Tropes: Found Family, Female Rage
Seitenzahl: 316
Erscheinungsdatum: 26. September 2025
Persönliche Bewertung: 4/5 Sterne

Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
Ich bin Fan des Pola Verlags und hatte noch einige Prämienpunkte bei der Lesejury übrig. Zufällig habe ich gesehen, dass ich genug Punkte für "Hustle" hatte und wir haben es im Februar im Paperback & Latte - Bookclub gelesen.

Um was geht es?
Leonie wechselt ihren Job und Wohnort, nachdem es in Berlin nicht gut gelaufen ist. Sie verdient in München in einem Insektenarchiv wenig Geld, was sie frustriert. Sie möchte mehr Geld verdienen und ihr Leben genießen. Bald trifft sie auf eine Frauenclique, die den Lifestyle leben, von dem Leonie träumt. Allerdings sind die Mittel und Wege nicht immer legal und Leonie steigt mit ihrer eigenen Idee ein, womit sie sich ein gutes Leben leisten kann. Wie lange kann sie es allerdings durchziehen, sich in der sowohl moralischen als auch gesetzlichen Grauzone zu bewegen?

Meine Meinung
Das Buch habe ich innerhalb kürzester Zeit gelesen und gemocht.
Die Geschichte wird aus Leonies Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Das hat mir besonders gut gefallen, da ich mich so besser in die Protagonistin hineinversetzen konnte.
Ich hatte zu Beginn Schwierigkeiten, in die Geschichte einzusteigen, da der Erzählstil abgehackt und das -tempo sehr schnell war; nach ein paar Kapitel war ich jedoch drin und konnte das Buch nicht weglegen.
Ich fand die Thematik mit der moralischen und gesetzlichen Grauzone spannend und hat zum Nachdenken angeregt.
Leonie als Charakter konnte ich bis zum Schluss nicht einordnen, ob ich sie sympathisch finden soll oder nicht, was an dieser Stelle gar nicht wertend gemeint ist. Ich glaube, das hat das Ganze so interessant gemacht.
Alles in allem ein spannendes und unterhaltsames Buch, welches zum Diskutieren einlädt.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension „Momo ist das alles viel zu viel“

Rezension "Once Upon a Broken Heart"

Rezension „Das kleine WIR im Kindergarten“